Familie Ortinger - Ortinger e.K.

100 Jahre Ortinger Holzwaren

Als eines der führenden Unternehmen im Bereich der Herstellung von Holzprofilleisten, insbesondere Holzrundstäben und Rechteckleisten, stehen wir unseren weltweiten Kunden aus Industrie, Handel und Großhandel sowie dem Handwerk seit 100 Jahren als kompetenter Partner zur Seite.

Wir zählen zu den leistungsfähigsten und flexibelsten Unternehmen der Branche.

Firmengeschichte

Der Rohstoff Holz begeistert uns seit mittlerweile vier Generationen und steht ebenso wie das Unternehmen selbst für altbewährtes, lebendiges und zugleich hochmodernes. Wir handeln verantwortungsvoll gegenüber Mensch und Natur und haben uns so über die Jahrzehnte von der anfänglichen Holzdrahtzieherei, gegründet 1921 im Dorfkern von Hinterschmiding, zu einem leistungsstarken und flexiblen Industrieunternehmen entwickelt. In der mit modernster Technik ausgestatteten Fertigungshalle werden jährlich bis zu 4000 m³ Schnittholz verarbeitet. Mit derzeit rund 40 engagierten Mitarbeitern werden verschiedenste Holzprodukte in Serienfertigung produziert. Die Erzeugnisse werden im Innenausbau, in der Möbelindustrie, im Messebau, zur Fassadengestaltung, in der Spielzeugindustrie, als Fahnenzubehör, Bastelbedarf und in Baumärkten eingesetzt.

 

 

  • Opa Ortinger 1921
  • 1921

    Der Grundstein


    Den Grundstein für das heutige Unternehmen legte im Jahre 1921 Franz Ortinger sen. mit der Gründung einer sogenannten Holzdrahtzieherei im Dorfkern von Hinterschmiding. Diese Produktionsform war bis Ende der 50er Jahre der Haupterwerb für viele Familien im Bayerischen Wald. Es wurden in erster Linie Stäbe für Zuckerwatte und Papierfähnchen hergestellt. Der Begriff Holzdrahtzieherei kommt von der ursprünglichen Verarbeitungsweise des Holzes zur Herstellung von Rundstäben. Dabei wurde ein Profilmesser über ein sehr weiches Holz (zumeist Fichte, die zusätzlich noch bedampft wurde) gezogen. Das Profil des Messers war rund und der Durchmesser sehr klein, deshalb auch der Begriff des Holzdrahtes.

  • 1958

    Von der Tradition zur Moderne


    Ende der 50er Jahre wurde das Unternehmen in zweiter Generation durch Franz Ortinger jun. nach und nach dem industriellen Fortschritt angepasst. Durch seinen unternehmerischen Geist ließ er die Firma Ortinger innerhalb weniger Jahre bis über die bayerischen Landesgrenzen hinaus bekannt werden. In dieser Zeit wurden die ersten Rundstabfräsmaschinen erworben. Die Wandlung vom traditionellen Handwerk des Drahtziehens zur modernen Rundstabindustrie nahm hier ihren Anfang.

    Von den damaligen Verbindungen zu führenden Industriebetrieben und Fahnenfabriken im deutschsprachigen Raum profitiert unser Unternehmen noch heute.


    Mitarbeiter der Firma Ortinger in den 50er Jahren
  • 1985

    Die 3. Generation


    Mitte der 80er Jahre übernahmen die Tochter Rosmarie und ihr Mann Ludwig Mayerhofer in dritter Generation die Firma.


    Firmensitz in den 80er Jahren
  • 1993

    Beengte Verhältnisse


    Beengte räumliche Verhältnisse, die sich mit der Zeit entwickelten, sowie immissionsschutzrechtliche Auflagen erforderten einen Betriebsneubau. Im damals neugeschaffenen Gewerbegebiet Sonndorf im Gemeindebereich von Hinterschmiding entstand 1993 die neue Produktionsstätte.

  • 2008

    Der Neubau


    Im Jahr 2008 wurde der bestehende Neubau mit der auf dem neuesten Stand der Technik ausgestatteten Produktionshalle fertig gestellt.


    Firmensitz mit Blick auf das Büro - Ortinger e.K.
    Holzrundstab-Fertigung - Ortinger e.K.
  • 2015

    Die 4. Generation


    Seit Januar 2015 wird unser Unternehmen von Tobias Mayerhofer unter der Firmierung Ortinger e.K. Inh. Tobias Mayerhofer geführt und befindet sich somit in vierter Generation in Familienbesitz.

Gelebte Tradition